Order Stork – Plattform für Online-Bestellsysteme (Stand: August 2026)
Anbieter: Gufran Duman, handelnd unter Order Stork (Einzelunternehmen),
Bismarckstr. 110, 42859 Remscheid, Deutschland
Telefon: 02191-5659212 · E-Mail: info@orderstork.com
USt-IdNr.: DE291919152
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Gufran Duman, handelnd unter Order Stork – Einzelunternehmen (nachfolgend „Anbieter“), und Unternehmern im Sinne von § 14 BGB (nachfolgend „Kunde“) über die Nutzung der Online-Bestellplattform Order Stork einschließlich zugehöriger Software, Web-Oberflächen, Apps, Schnittstellen und Zusatzdienste (nachfolgend gemeinsam „Plattform“).
(2) Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(3) Die Plattform richtet sich ausschließlich an Unternehmer (insbesondere Gastronomiebetriebe). Verbraucher im Sinne von § 13 BGB sind nicht Vertragspartner dieser AGB. Endkunden der Restaurants schließen ihre Bestellverträge unmittelbar mit dem jeweiligen Restaurant, nicht mit dem Anbieter.
(1) Der Anbieter stellt dem Kunden eine cloudbasierte Software-as-a-Service-Lösung zur Verfügung, mit der der Kunde insbesondere Online-Bestellungen entgegennehmen, Menüs verwalten, Bestellungen steuern, Zahlungen über angebundene Zahlungsdienstleister abwickeln und – soweit freigeschaltet – Zusatzfunktionen (z. B. Küchenanzeigen, digitale Abholanzeigen, Kasse, Fahrer-Dispatch) nutzen kann.
(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweils vereinbarten Vertrag, dem gebuchten Tarif/Paket sowie der Funktionsbeschreibung auf der Website des Anbieters zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Der Anbieter ist berechtigt, die Plattform weiterzuentwickeln, Funktionen anzupassen oder neue Module anzubieten, sofern der vertragliche Kernnutzen erhalten bleibt.
(3) Soweit Leistungen Dritter (z. B. Stripe als Zahlungsdienstleister, Hosting-, Messaging- oder Kartendienste) eingebunden sind, gelten ergänzend deren Nutzungsbedingungen. Der Anbieter schuldet die Bereitstellung der technischen Anbindung, nicht die Leistung des Dritten selbst.
(4) Eine Mindestverfügbarkeit, ein bestimmter Umsatz oder eine bestimmte Bestellanzahl werden nicht zugesichert, sofern nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart.
(1) Der Vertrag kommt durch Angebot und Annahme zustande, insbesondere durch schriftliche/elektronische Auftragsbestätigung, Freischaltung eines Restaurant-Accounts oder Abschluss eines gesonderten Dienstleistungsvertrags.
(2) Angebote des Anbieters sind freibleibend, soweit nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet.
(1) Der Kunde stellt alle für die Einrichtung und den Betrieb erforderlichen Angaben wahrheitsgemäß und vollständig zur Verfügung (insbesondere Betriebsdaten, Impressum, Menü, Preise, Öffnungszeiten, Liefergebiete, Steuerkennzeichen, Zahlungs- und Kontaktdaten).
(2) Der Kunde ist für Inhalte, die er auf der Plattform einstellt (Texte, Bilder, Preise, Allergenhinweise, rechtliche Texte wie Impressum/Datenschutz/AGB seines Betriebs), allein verantwortlich und stellt sicher, dass diese rechtmäßig sind und keine Rechte Dritter verletzen.
(3) Zugangsdaten sind geheim zu halten. Der Kunde haftet für Handlungen, die unter seinen Zugangsdaten vorgenommen werden, soweit er nicht nachweist, dass ihn kein Verschulden trifft.
(4) Der Kunde ist verpflichtet, die Plattform nur im Rahmen geltenden Rechts und dieser AGB zu nutzen und Missbrauch (z. B. Spam, rechtswidrige Inhalte, Sicherheitsangriffe) zu unterlassen.
(1) Es gelten die im Vertrag, im gebuchten Tarif oder in der aktuellen Preisliste ausgewiesenen Entgelte (z. B. monatliches Abonnement, Einrichtungsgebühren, optionale Module).
(2) Soweit Online-Zahlungen über die Plattform abgewickelt werden, können zusätzlich nutzungsabhängige Entgelte anfallen (z. B. Online-Zahlungsgebühren, Servicegebühren, Entgelte für Kartenterminals). Art und Höhe ergeben sich aus der jeweils vereinbarten Regelung bzw. der Preisliste. Barzahlungen und vergleichbare Offline-Zahlungen am Betriebsort sind, soweit nicht anders vereinbart, von plattformseitigen Zahlungsgebühren ausgenommen.
(3) Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich als Bruttopreise ausgewiesen.
(4) Wiederkehrende Entgelte werden im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum fällig, nutzungsabhängige Entgelte nach Entstehung. Die Zahlung erfolgt über die vereinbarte Zahlungsart (z. B. SEPA-Lastschrift, Kartenzahlung oder Rechnungsstellung).
(5) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter nach Mahnung berechtigt, den Zugang zur Plattform vorübergehend zu sperren, bis der Rückstand ausgeglichen ist. Weitergehende Rechte bleiben unberührt.
(1) Laufzeit, Mindestlaufzeit und Verlängerung richten sich nach dem individuellen Vertrag bzw. dem gewählten Tarif. Fehlt eine Regelung, läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit und kann mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende ordentlich gekündigt werden.
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor bei erheblichen Pflichtverletzungen, Zahlungsverzug trotz Fristsetzung, Missbrauch der Plattform oder bei Insolvenz des Kunden.
(3) Kündigungen bedürfen der Textform (E-Mail genügt).
(4) Nach Vertragsende wird der Zugang gesperrt. Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, vor Vertragsende benötigte Daten zu exportieren, soweit Exportfunktionen bereitstehen. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten des Kunden bleiben unberührt.
(1) Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst unterbrechungsfreie Verfügbarkeit der Plattform. Wartungsfenster, Sicherheitsupdates und von Dritten verursachte Ausfälle können zu vorübergehenden Einschränkungen führen.
(2) Der Anbieter haftet nicht für Störungen außerhalb seines Einflussbereichs, insbesondere bei Ausfällen von Internetverbindungen des Kunden, Endgeräten, Zahlungsdienstleistern, App-Stores oder höherer Gewalt.
(3) Gemeldete Störungen werden im Rahmen der üblichen Betriebszeiten mit angemessener Sorgfalt bearbeitet. Ein Anspruch auf bestimmte Reaktions- oder Wiederherstellungszeiten besteht nur bei ausdrücklicher SLA-Vereinbarung.
(1) Der Kunde erhält für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht, die Plattform bestimmungsgemäß für seinen Geschäftsbetrieb zu nutzen.
(2) Urheber- und sonstige Schutzrechte an Software, Design, Marken, Dokumentation und Inhalten des Anbieters verbleiben beim Anbieter bzw. seinen Lizenzgebern.
(3) Inhalte, die der Kunde einstellt, verbleiben beim Kunden. Der Kunde räumt dem Anbieter die zur Vertragserfüllung erforderlichen Nutzungsrechte ein (Hosten, Verarbeiten, Übermitteln, Anzeigen gegenüber Endkunden des Kunden).
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(3) Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden ist – außer in den Fällen von Absatz 1 – ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
(4) Der Anbieter haftet nicht für Inhalte, Preise, Allergenangaben, steuerliche Einstufungen oder Bestellabwicklung des Kunden gegenüber dessen Endkunden. Die Verantwortung für gastronomische, lebensmittelrechtliche, steuerliche und verbraucherrechtliche Pflichten liegt beim Kunden.
(5) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten gemäß den geltenden Datenschutzvorschriften, insbesondere der DSGVO. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.
(2) Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet (z. B. Bestell- und Kundendaten des Restaurantbetriebs), schließen die Parteien auf Verlangen einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
(3) Der Kunde ist für die datenschutzkonforme Nutzung der Plattform in seinem Verantwortungsbereich (inkl. Informationspflichten gegenüber seinen Endkunden) selbst verantwortlich.
Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei – insbesondere Geschäftsgeheimnisse, Zugangsdaten und nicht öffentliche technische Informationen – vertraulich zu behandeln und nur zur Vertragserfüllung zu verwenden. Die Pflicht besteht über das Vertragsende hinaus fort, solange die Information vertraulich ist.
(1) Der Anbieter kann diese AGB ändern, wenn die Änderung wegen geänderter Rechtslage, neuer Funktionen oder zur Beseitigung von Regelungslücken erforderlich ist und den Kunden nicht unangemessen benachteiligt.
(2) Änderungen werden dem Kunden mindestens 15 Tage vor Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf diese Folge wird in der Mitteilung besonders hingewiesen. Bei Widerspruch ist der Anbieter berechtigt, den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung zu kündigen.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertragsverhältnis ist Remscheid, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die gesetzlich zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.
(4) Nebenabreden bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Änderung dieser Schriftformklausel.
(5) Maßgebliche Kontakt- und Anbieterangaben entsprechen dem Impressum.